Der Kaffee kommt von William Elizondo Carvajal, der in Tarrazú auf 1.450 bis 1.750 Metern Caturra und Catuaí anbaut. Tarrazú liegt zwei Stunden südlich von San José, die Farmen dort haben im Schnitt drei Hektar. Viele Bauern liefern ihre Kirschen an eine der großen Nassmühlen der Region, in diesem Fall an das Beneficio San Diego. Das gibt es seit 1888, heute verarbeitet es die Ernte von mehr als 5.500 Produzenten.
Aufbereitet wurde San Diego als Anaerobic Honey. Haut und Fruchtfleisch kommen weg, die klebrige Schleimschicht darunter bleibt an der Bohne. So geht der Kaffee in einen luftdicht verschlossenen Tank, wo ohne Sauerstoff andere Mikroorganismen arbeiten als bei einer offenen Fermentation. Die schieben das Aroma Richtung Gewürz und gekochtes Obst. Die Mühle überwacht Temperatur und Dauer genau, weil ein paar Stunden zu viel aus Zimtschnecke Kombucha machen können. Danach trocknet der Kaffee auf Sonnenterrassen, bis noch 11,5 % Feuchtigkeit übrig sind.